Persönliche Daten schützen, wenn Sie mit KI arbeiten
Viele nutzen Werkzeuge wie Claude mit Texten, in denen echte Namen stehen. Dieses Werkzeug soll dafür sorgen, dass der KI-Dienst die Namen nie zu sehen bekommt, die Antworten aber trotzdem stimmen.
Stand: Das Werkzeug ist in Entwicklung und noch nicht verfügbar. Diese Seite beschreibt, was es tun soll. Sobald es eine erste Version gibt, steht hier eine Anleitung zur Einrichtung.
Worum es geht
Wenn Sie einem KI-Assistenten wie Claude oder ChatGPT einen Text geben, wird dieser Text an die Server des Anbieters geschickt und dort verarbeitet. Das ist meistens in Ordnung. Heikel wird es, wenn im Text persönliche Angaben stehen: Namen von Kundinnen und Kunden, Patienten, Mitarbeitenden, Adressen, Geburtsdaten, Aktenzeichen.
In Deutschland und der EU regelt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), wann solche Daten an andere weitergegeben werden dürfen. Viele Menschen, die mit fremden Daten arbeiten, etwa in Kanzleien, Praxen, Beratung oder Verwaltung, stehen deshalb vor der Frage: Darf ich das überhaupt in ein KI-Werkzeug kopieren?
Was das Werkzeug tut
Es arbeitet wie ein Übersetzer zwischen Ihnen und dem KI-Dienst, und zwar auf Ihrem eigenen Rechner:
- Bevor Ihr Text Ihren Rechner verlässt, sucht das Werkzeug nach Namen und anderen sensiblen Angaben.
- Es ersetzt sie durch Platzhalter, die zum Text passen. Aus „Maria Schneider aus Regensburg“ wird zum Beispiel „Anna Berger aus Landshut“. Der Sinn bleibt erhalten: Ein Name bleibt ein Name, ein Ort bleibt ein Ort. So kann die KI weiterhin sinnvoll antworten.
- Die Zuordnung, wer wer ist, bleibt bei Ihnen. Sie wird nicht mitgeschickt.
- Kommt die Antwort zurück, setzt das Werkzeug die echten Namen wieder ein. Sie lesen die Antwort so, als hätte es den Umweg nicht gegeben.
Der KI-Dienst erfährt also nicht, für wen Sie arbeiten und wessen Daten Sie bearbeiten.
Was es nicht tut
- Es macht nicht alles erlaubt. Pseudonymisierte Daten gelten rechtlich weiterhin als personenbezogen. Das Werkzeug senkt das Risiko deutlich, ersetzt aber keine Prüfung durch Ihre Datenschutzbeauftragten oder eine rechtliche Beratung.
- Es erkennt nicht alles. Ungewöhnliche Angaben, etwa eine seltene Krankheit zusammen mit einem kleinen Ort, können eine Person auch ohne Namen erkennbar machen. Das Werkzeug hilft, aber es denkt nicht für Sie mit.
- Es schützt nur, was durch das Werkzeug geht. Text, den Sie an anderer Stelle direkt in ein KI-Werkzeug eingeben, bleibt davon unberührt.
- Es ist kein Ersatz für einen vertrauenswürdigen Anbieter. Welchem KI-Dienst Sie Ihre Texte anvertrauen, bleibt Ihre Entscheidung.
Für wen es gedacht ist
Für Menschen, die Werkzeuge wie Claude mit persönlichen Daten oder Kundendaten nutzen und dabei kein ungutes Gefühl haben möchten. Technisches Vorwissen soll nicht nötig sein.
Einrichtung
Folgt, sobald eine erste Version verfügbar ist. Die Anleitung wird Schritt für Schritt und ohne Fachbegriffe beschrieben.
Sie möchten informiert werden, wenn es so weit ist, oder das Werkzeug früh ausprobieren? Schreiben Sie uns an info@cloudstri.de.